U-Wert Berechnung Wärmedurchgangskoeffizient U-Wert Der Wärmedurchgangskoeffizient in der Bauphysik U (auch Wärme-dämmwert, U-Wert, früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Er gibt die Leistung (also die Energiemenge pro Zeiteinheit) an, die durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Lufttemperaturen stationär um 1 K unterscheiden. Seine SI-Maßeinheit ist daher W/(m²·K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin). Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen. Anmerkung: Für eine Messung des Wärmedurchgangskoeffizienten sind stationäre Temperaturen wichtig, damit die Wärmespeicherfähigkeit der Materialien bei Temperaturänderungen das Messergebnis nicht verfälscht. Der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten ist der Wärmedurchgangswiderstand RT in (K·m²)/W.  Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft des Stoffs. Je höher der Wärmedurchgangswiderstand, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft. Besonders wichtig ist der Wärmedurchgangskoeffizient in der Berechnung von Energieausweisen von Bauwerken, wo er zur Bestimmung der Transmissionswärmeverluste durch Bauteile hindurch dient. Wärmedurchgangskoeffizient, U-Wert Copyright © 2011 TESCOMP e.U. Alle Rechte vorbehalten.  AGB     Datenschutz     Haftungsausschluss     Impressum  Baumanagement, Genehmigungsverfahren, technische Zeichnungen, Energieausweis, Bauphysik, Thermografie
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